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N O ! a r t  ist
die strategische
Kreuzung,
auf der sich
künstlerische
Produktion und
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kulturelle Aktionen
begegnen.

LURIES TESTAMENT
BLAF MANIPULATION
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art | das kunstmagazin | Hamburg | 10. Januar 2008 | Der New Yorker Maler lettischer Herkunft, Boris Lurie, Gründer der NO!art-Bewegung, ist gestorben: Der New Yorker Maler Boris Lurie ist im Alter von 83 gestorben. Geboren 18. Juli 1924 in Leningrad (St. Petersburg), zog er ein Jahr später mit seinen Eltern nach Riga (Lettland). Nach der Besetzung seiner Heimat wurde Lurie von 1941 bis 1945 in den KZs Riga, Lenta, Stutthof und Buchenwald inhaftiert. Nach der Befreiung durch die Amerikaner 1946 emigrierte er in die Vereinigten Staaten, wo er 1959 zusammen mit Sam Goodman und Stanley Fisher die NO!art-Bewegung in der 10th Street in New York (March Group & Gallery) gründete. — NO!art ist nach eigener Definition die "strategische Kreuzung, auf der sich künstlerische Produktion und gesellschaftlich-kulturelle Aktion begegnen. Ihre Zielscheiben sind die scheinheilige Intelligenzia, die kapitalistische Manipulation der Kultur, die Konsumgesellschaft und andere Moloche. Das Ziel der NO!art ist der völlig unbehinderte Selbstausdruck durch die Kunst, die in ein gesellschaftliches Involvement einmünden soll." — Lurie setzte sich in seinen Gemälden in zeitlebens offensiv mit Themen wie Krieg und Judenvernichtung auseinander. Eine Retrospektive seiner Werke 1998/99 im KZ Buchenwald machte ihn auch in Deutschland bekannt. —Petra Bosetti | Zum Thema im Internet: > NO!art

Quelle: http://www.art-magazin.de/kunst/3258/boris_lurie_gestorben_no_art

BERLINER MORGENPOST | 10. Januar 2008 | Künstler Boris Lurie gestorben: Der New Yorker Kunstrebell Boris Lurie ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Der in Leningrad geborene Maler und Autor, der neben Buchenwald mehrere KZs der Nazis überlebte, gründete 1959 mit Freunden die New Yorker Anti- Pop-Art- Bewegung "NO!" Der New Yorker Kunstrebell Boris Lurie ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Der in Leningrad geborene Maler und Autor, der neben Buchenwald mehrere KZs der Nazis überlebte, gründete 1959 mit Freunden die New Yorker Anti- Pop-Art- Bewegung "NO!art". Zeitlebens setzte er sich offensiv mit Themen wie Krieg und Judenvernichtung auseinander. Sein wohl berühmtestes und umstrittenstes Werk ist die "Railroad Collage" (1959) - ein Bild, auf dem sich ein Pin-up-Girl auf einem Leichenwagen mit KZ-Opfern auszieht. "Die Ästhetik war, stark auf alles zu reagieren, was dich belastet", sagte er einmal. dpa

Quelle: http://www.morgenpost.de/printarchiv/kultur/article158614/Kuenstler_Boris_Lurie_gestorben.html

BERLINER ZEITUNG | 9. Januar 2008 | NO!-art-Begründer Boris Lurie gestorben: NEW YORK. Der Maler, Collagist, Performer und Lyriker Boris Lurie ist nach schwerer Krankheit am 7. Januar in New York gestorben. Er war 83 Jahre alt. Der gebürtige Leningrader (St. Petersburg) hatte Konzentrationslager überlebt, war in den 1940ern in die USA emigriert und hatte 1959 mit Sam Goodman und Stanley Fisher in New York die NO!-Art-Bewegung begründet. Die Gruppe setzte sich mit der Shoah in einem Bildkosmos aus Krieg, Atombombe, Kolonialismus, Pornografie auseinander. In Deutschland waren Luries Arbeiten 1995 in Berlin und 1999 in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar zu sehen. (Ingeborg Ruthe)

Quelle: www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0109/feuilleton/0098/index.html

DER SPIEGEL | Hamburg | Register Gestorben | 14. Januar 2008:Boris Lurie, 83. Seine Schaffenskraft brachte er auf eine knappe Formel: Auf alles reagieren, was dich belastet. Konsequent erinnerte der in Leningrad geborene Holocaust-Überlebendemmit seiner Kunst an die Kriegsopfer und die Judenvernichtung. Dokumentarisch, aber auch provokant: Sein berühmtestes und umstrittenstes Werk, die „Railroad Collage“ von 1959, zeigt ein Pin-up-Girl, das sich auf einem Leichenwagen mit KZ-Opfern auszieht. Kunst hatte sich für Lurie, dessen Mutter, Schwester und Großmutter von den Nazis ermordet wurden, um die wichtigen Themen zu kümmern. Dazu zählten für ihn Sexismus, Rassismus und jede Art von Chauvinismus. Letzteren witterte er auch innerhalb der New Yorker Kunstszene, von der er sich zeitlebens fernhielt. Gegen den Abstrakten Expressionismus und gegen die Pop-Art eines Andy Warhol setzte sich Lurie sogar mit der Gründung der NO!art-Bewegung zur Wehr. Boris Lurie, der seine Fortune lieber in Aktiengeschäften suchte, als seine Kunst zu vermarkten, starb in der Nacht zum 7. Januar in New York.

Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-55411035.html

DER STANDARD | Wien | 14.01.2008 | Boris Lurie mit 83 in New York gestorben | Der Anti-Pop-Art-Künstler und Mitbegründer der New Yorker Anti-Pop-Art-Bewegung "NO!art" ist tot. Der Mitbegründer der New Yorker Anti-Pop-Art-Bewegung "NO!art", Boris Lurie, ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Wie der Berliner Publizist Matthias Reichelt mitteilte, erlag Lurie in der Nacht zum vergangenen Montag in einem Krankenhaus in New York einer langen, schweren Krankheit. — Der in Leningrad geborene Maler und Autor, der mehrere Konzentrationslager der Nationalsozialisten überlebte, hatte 1959 zusammen mit Freunden die "NO!art"-Bewegung gegründet, die sich offensiv mit Themen wie Krieg und Judenvernichtung auseinandersetzte. (APA/dpa)

Quelle: http://derstandard.at/?url=/?id=3174666

DEUTSCHLANDRADIO KULTUR | 09. Januar 2008 09:30 + 11:30 + 18:00 Uhr.

    Anti-Pop-Art-Künstler Boris Lurie mit 83 in New York gestorben.

Er war Mitbegründer der New Yorker 'NO!art' Bewegung. Jetzt ist der Maler und Autor Boris Lurie im Alter von 83 Jahren gestorben. Der in Sankt Petersburg geborene Künstler setzte sich Zeit seines Lebens offensiv mit Themen wie Krieg, Gewalt und Judenvernichtung auseinander. Eines seiner Leitmotive war, Zitat: "stark auf alles zu reagieren, was dich belastet." Ihn prägten besonders die Jahre, die er als Jugendlicher in mehreren Konzentrationslagern verbrachte. In den 60er und 70er Jahren protestierte Lurie in New York gegen die Pop Art von Andy Warhol.

DIE WELT | Hamburg | 10. Januar 2008 | Abschied | Boris Lurie (1924-2008), Anti-Pop-Art-Künstler: Die Erkenntnis, dass abstrakter Expressionismus oder die Pop Art Andy Warhols keineswegs die logische Konsequenz der Moderne sein müssen, ist Boris Luries Vermächtnis. Kunst sei vielmehr dazu da, "Themen des wirklichen Lebens" aufzugreifen. In diesem Sinne begründete der Maler und Autor zusammen mit Stanley Fisher und Sam Goodman 1959 die "NO!art"- Bewegung, die sich Krieg und Gewalt, Unterdrückung und Kolonialismus, Rassismus und Sexismus widmete. Den Antrieb dazu fand er in seiner Autobiografie. 1924 in Leningrad geboren, kam er mit seinen Eltern kurz darauf nach Riga. Nach dem deutschen Einmarsch begann sein Leidensweg durch mehrere Konzentrationslager. Seine Angehörigen starben. 1946 gelangte Lurie nach New York. Sein wohl berühmtestes wie auch umstrittenstes Werk ist die "Railroad Collage" (1959) - ein Bild, auf dem sich ein Pin-up-Girl auf einem Leichenwagen mit KZ-Opfern auszieht. "Die Ästhetik war, stark auf alles zu reagieren, was dich belastet", sagte er einmal. Jetzt ist Lurie 83-jährig in New York gestorben. -bas

Quelle: http://www.welt.de/welt_print/article1540150/Boris_Lurie_1924_2008_Anti_Pop_Art_Kuenstler.html

M&C KULTUR | 8. Jan 2008 | Anti-Pop-Art-Künstler Boris Lurie in New York gestorben: Der New Yorker Kunstrebell und Holocaust-Überlebende Boris Lurie ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Er erlag in der Nacht zum Montag in einem Krankenhaus in New York einer langen, schweren Krankheit, teilte der Berliner Publizist Matthias Reichelt mit.

Der in Leningrad geborene Maler und Autor, der Aufenthalte in mehreren Konzentrationslagern der Nationalsozialisten überlebte, gründete 1959 zusammen mit Freunden die New Yorker Anti-Pop-Art- Bewegung «NO!art». Zeitlebens setzte er sich offensiv mit Themen wie Krieg und Judenvernichtung auseinander. Sein wohl berühmtestes wie auch umstrittenstes Werk ist die «Railroad Collage» (1959) - ein Bild, auf dem sich ein Pin-up-Girl auf einem Leichenwagen mit KZ- Opfern auszieht. «Die Ästhetik war, stark auf alles zu reagieren, was dich belastet», sagte er einmal.

Lurie war mit 16 Jahren zusammen mit seinem Vater von den Nazis gefangen genommen und in mehrere Konzentrationslager geschickt worden, zuletzt nach Buchenwald. Seine Mutter, seine Schwester und die Großmutter wurden ermordet. Seit 1946 in New York, protestierte er in den 60er und 70er Jahren mit der «NO!art»-Bewegung gegen die vorherrschende Kunstrichtung des Abstrakten Expressionismus und der Pop Art etwa von Andy Warhol.

Zusammen mit den Mitbegründern Stanley Fisher und Sam Goodman setzte sich Lurie dafür ein, die «Themen des wirklichen Lebens» in der Kunst aufzugreifen. Dazu gehörten für sie Krieg und Gewalt, Unterdrückung und Kolonialismus, Rassismus und Sexismus.

Quelle:
http://www.monstersandcritics.de/artikel/200802/article_52194.php/Anti-Pop-Art-K%c3%83%c2%bcnstler-Boris-Lurie-in-New-York-gestorben

Ebenso in:

Südkurier, http://www.suedkurier.de/news/kultur/kunst/Kunst-USA;art797,2995258

Kultur online, http://www.kultur-online.net/?q=node/2814

ÖSTERREICH 1 | Inforadio | Kultur | 08.01.2008 | Anti-Pop-Art-Künstler Boris Lurie gestorben: Der New Yorker Kunstrebell und Holocaust-Überlebende Boris Lurie ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Er erlag in der Nacht zum Montag in einem Krankenhaus in New York einer langen, schweren Krankheit, teilte der Berliner Publizist Matthias Reichelt am Dienstag mit. Der in Leningrad geborene Maler und Autor, der Aufenthalte in mehreren Konzentrationslagern der Nationalsozialisten überlebte, gründete 1959 zusammen mit Freunden die New Yorker Anti-Pop-Art-Bewegung "NO!art".

UMSTRITTENES WERK | Zeitlebens setzte er sich offensiv mit Themen wie Krieg und Judenvernichtung auseinander. Sein wohl berühmtestes wie auch umstrittenstes Werk ist die "Railroad Collage" (1959) - ein Bild, auf dem sich ein Pin-up-Girl auf einem Leichenwagen mit KZ-Opfern auszieht. "Die Ästhetik war, stark auf alles zu reagieren, was dich belastet", sagte er einmal.

HOLOCAUST-ÜBERLEBENDER | Lurie war mit 16 Jahren zusammen mit seinem Vater von den Nazis gefangen genommen und in mehrere Konzentrationslager geschickt worden, zuletzt nach Buchenwald. Seine Mutter, seine Schwester und die Großmutter wurden ermordet. Seit 1946 in New York, protestierte er in den 1960er und 1970er Jahren mit der "NO!art"-Bewegung gegen die vorherrschende Kunstrichtung des Abstrakten Expressionismus und der Pop Art etwa von Andy Warhol.

Zusammen mit den Mitbegründern Stanley Fisher und Sam Goodman setzte sich Lurie dafür ein, die "Themen des wirklichen Lebens" in der Kunst aufzugreifen. Dazu gehörten für sie Krieg und Gewalt, Unterdrückung und Kolonialismus, Rassismus und Sexismus. | Link NO!art

Quelle: http://oe1.orf.at/inforadio/85497.html

SCHWÄBISCHE ZEITUNG | 8. Januar 2008 | Anti-Pop-Art-Künstler Boris Lurie in New York gestorben: (dpa) Der New Yorker Kunstrebell und Holocaust- Überlebende Boris Lurie ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Er erlag in der Nacht zum Montag in einem Krankenhaus in New York einer langen, schweren Krankheit, teilte der Berliner Publizist Matthias Reichelt mit.

Der in Leningrad geborene Maler und Autor, der Aufenthalte in mehreren Konzentrationslagern der Nationalsozialisten überlebte, gründete 1959 zusammen mit Freunden die New Yorker Anti-Pop-Art- Bewegung «NO!art». Zeitlebens setzte er sich offensiv mit Themen wie Krieg und Judenvernichtung auseinander. Sein wohl berühmtestes wie auch umstrittenstes Werk ist die «Railroad Collage» (1959) - ein Bild, auf dem sich ein Pin-up-Girl auf einem Leichenwagen mit KZ- Opfern auszieht. «Die Ästhetik war, stark auf alles zu reagieren, was dich belastet», sagte er einmal.

Lurie war mit 16 Jahren zusammen mit seinem Vater von den Nazis gefangen genommen und in mehrere Konzentrationslager geschickt worden, zuletzt nach Buchenwald. Seine Mutter, seine Schwester und die Großmutter wurden ermordet. Seit 1946 in New York, protestierte er in den 60er und 70er Jahren mit der «NO!art»-Bewegung gegen die vorherrschende Kunstrichtung des Abstrakten Expressionismus und der Pop Art etwa von Andy Warhol.

Zusammen mit den Mitbegründern Stanley Fisher und Sam Goodman setzte sich Lurie dafür ein, die «Themen des wirklichen Lebens» in der Kunst aufzugreifen. Dazu gehörten für sie Krieg und Gewalt, Unterdrückung und Kolonialismus, Rassismus und Sexismus.

In der Bundesrepublik waren Luries Arbeiten zuletzt 1995 in einer zweiteiligen Ausstellung der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst in Berlin sowie in der Gedenkstätte Buchenwald von Dezember 1998 bis Mai 1999 zu sehen. Ein Film über sein Leben «Shoah und die Pin ups» lief 2006 in verschiedenen Kinos und gekürzt am 8. Juni 2007 bei einem Themenabend auf Arte.

Quelle: http://www.szon.de/news/kultur/aktuell/200801081139.html?_from=rss#

TAGBLATT | St. Gallen/Schweiz | Kultur | 9. Januar 2008 | Boris Lurie ist tot: Boris Lurie, Mitbegründer der New Yorker Anti-Pop-Art-Bewegung «NO!art», ist tot. Er starb im Alter von 83 Jahren in New York. Der in Leningrad geborene Maler und Autor, der mehrere Konzentrationslager der Nationalsozialisten überlebte, hatte 1959 zusammen mit Freunden die Bewegung gegründet, die sich offensiv mit Themen wie Krieg und Judenvernichtung auseinandersetzte. (sda)

Quelle: http://www.tagblatt.ch/tagblatt-alt/tagblattheute/hb/kultur/tb-ku/art855,177846

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