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NO!art ist
die strategische
Kreuzung,
auf der sich
künstlerische
Produktion und
gesellschaftlich
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begegnen.

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NO!art-AnthologieNO!art: PIN-UPS — EXCREMENT — PROTEST — JEW-ART | Köln 1988 | Seit 1969 in Vorbereitung — von den Verlegern bisher abgewiesen — erblickt dieser Band das Licht der Welt im Jahre 1988, einundzwanzig Jahre nach dem verfrühten Tod von Sam Goodman. Dies ist die erste Veröffentlichung einer Essay-Sammlung über die NO!art. Ohne den Hintergrund der NO!art kann man radikale Kunst im Gegensatz zu marktorientierter Kunst unmöglich verstehen. NO!art ist die strategische Kreuzung, auf der sich künstlerische Produktion und gesellschaftlich-kulturelle Aktion begegnen. — Zusammengestellt von Boris Lurie und Dietmar Kirves | Anthologie mit Beiträgen von Aragon, Aronovici, Ashton, Ayden, Battcock, Brown, Brunelle, Clert, Dawson, D'Arcangelo, De Hirsh Margules, Or-Ner, Erro,John Fisher, Stanley Fisher, Gassiot-Talabot, Gillespie, Gilman, Goertz, Goodman, Hess, Janco, Kahlke, Kline, Krim, Kusama, Lebel, Lurie, de Micheli, Micheline, O'Doherty, Picard, Rosenberg, B. N. Schwartz, E. K. & R. Shaknove Schwartz, Schwarz, Simon, Stein, Stuart, Toche, Vostell, Waitzkin, Wisniewski und Wolfe.  mehr
 

NO!art in Buchenwald | Boris Lurie: Geschriebigtes + GedichtigtesNO!art in Buchenwald | Boris Lurie: Geschriebigtes + Gedichtigtes | Das Zwiegespräch mit Boris Lurie zur Vorbereitung der Buchenwalder Ausstellung begann, unterstützt von seinen Freunden Eckhart Holzboog und Dietmar Kirves, im Jahr 1997. Medium des Gesprächs war das Faxgerät, das Nähe und Distanz ebenso garantierte wie Unmittelbarkeit und prüfendes Annähern. Eines Tages kam statt eines gewöhnlichen Briefes ein Gedicht durch den Draht, in dem ich die eigentliche Zusage Luries gesehen habe, sich auf eine Ausstellung in Buchenwald einzulassen und das zugleich vermittelte, dass er neben dem Bildermachen immer auch — und gerade je konkreter das Ausstellungsprojekt wurde — geschrieben habe. Schließlich hat Lurie dann vorgeschlagen, statt eines gewöhnlichen Kataloges dieses „Geschriebigte“ und „Gedichtigte“ zu veröffentlichen, in gotischen Lettern gesetzt und kombiniert mit Abbildern der in Buchenwald gezeigten Arbeiten und Arbeiten seiner Freunde Baj, Baratella, Brown, Brunet, Brus, Erro, Fabricius, Gatewood, Georges, Gerz, Gilman, Goldman, Golub, Goodman, Hallmann, Kaprow, Kusama, Kuzminsky, Lebel, Levitt, Long, Patterson, Rancillac, Salles, Salmon, Stuart, Tambellini, Theuerkauf, Tobocman, Toche, Tsuchiya, Vostell, Wolf.  mehr
 

INFOBoris Lurie: Haus von Anita | Roman | Aus dem Englischen übersetzt und mit einem Vorwort von Joachim Kalka | 298 S., geb., Schutzumschlag, 12 x 20 cm | ISBN 978-3-8353-3887-6 (2021) | Zum ersten Mal auf Deutsch: Der Roman von Boris Lurie verbindet die Gewalt der KZs mit der zerstörerischen Energie der Kulturindustrie. Radikal und provokant wie kein Autor zuvor. - Bobby ist in New York regelmäßig zu Gast - oder sollte man besser sagen: gefangen? - im »Haus von Anita« und lässt sich dort zusammen mit drei weiteren Männern von den Gebieterinnen des Hauses zur sexuellen Befriedigung quälen und misshandeln. Was auf der Oberfläche wie ein pornographischer S/M-Roman wirkt, ist auf einer anderen Ebene die provokante Darstellung der Nazigräuel. - Ruth Klüger hat in der detailgenauen Darstellung der Lager die Gefahr einer »Pornographie des Todes« gesehen. Wie ein auf die Spitze getriebener Beweis ihrer provokanten These liest sich dieser Text, an dem Boris Lurie mehr als 40 Jahre arbeitete. Auch er war ein Überlebender der Shoah und er war Mitbegründer der NO!art-Bewegung, die sich vor allem gegen die Pop Art und eine selbstgefällige Konsumgesellschaft wendet. mehr
 

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